Die Schüngelbergsiedlung hat den Sprung in die Neuzeit Dank IBA-Projekt geschafft. Zwischen 1897 und 1916 wurden über 300 Wohnungen mit individuell gestalteten Häusern erbaut und somit die neue Heimat der Bergleute der Zeche Hugo. Rund 90 Jahre lang. Die Idee der intensiv genutzten Gartenhöfe mit ihren Lauben und Ställen, brachte den kinderreichen Familien eine hohe Lebensqualität.

 

Zur damaligen Zeit absolut keine Selbstverständlichkeit. Es gab sogar 1916 noch Erweiterungspläne des Wohnungsbaues. Der Gesamtentwurf des Zechenbaumeisters Wilhelm Johow wurde aber aus wirtschaftlichen Gründen nicht verwirklicht. 74 Jahre später -ab 1990- wurden im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs die Pläne weitere Wohneinheiten zu bauen, umgesetzt. Der Schweizer Architekt Rolf Keller bekam den Zuschlag. Er setzte den alten Grundgedanken der Wohnung im Haus mit eigenem Eingang und Garten in sehr moderner Fassung um. So steht sich in der Schüngelbergsiedlung alt und neu kontrastreich gegenüber. (Text: Brigitte Schweingruber)

Die Kohle hat das Revier geprägt: Blick zwischen den Dächern auf den früheren Arbeitsplatz "Zeche Hugo". (Foto und Text: Brigitte Schweingruber)
Ein Konzept der Regenwasserückgewinnung. (Foto und Text: Brigitte Schweingruber)
Frauen in der Siedlung. (Foto und Text: Brigitte Schweingruber)
Die Walmdächer der Siedlungshäuser ermöglichen eine gute Raumausnutzung der Dachböden. (Foto und Text: Brigitte Schweingruber)
Steigerhäuser. (Foto und Text: Brigitte Schweingruber)
Der neue Teil der Schüngelbergsiedlung. Ein Blick auf die Bergehalde mit den Licht-Beamern (Foto und Text: Brigitte Schweingruber)
Die Schüngelbergsiedlung war ursprünglich die Bergarbeitersiedlung der Zeche Hugo (Foto und Text: Stefan Jost).
Die Lichtkanonen zeigen nachts die eigentliche Haldenspitze (Foto und Text: Stefan Jost).
Der Kirchturm der "Ludgeri-Kirche" ist auch von der Schüngelberg-Siedlung gut sichtbar (Foto und Text: Stefan Jost).
Die Silos am Bergwerk Hugo dienten der Zechenbahn zur Beladung (Foto und Text: Stefan Jost).